Ist Cannabis in der Schweiz legal?

Nein, nicht generell. Freizeitcannabis mit mehr als 1 % THC ist ausserhalb kleiner städtischer Pilotprojekte illegal. Medizinalcannabis ist seit August 2022 über ein ärztliches Rezept zugänglich. Quelle: Forbes.

Kann ich als Tourist an einem Pilotprojekt teilnehmen?

Nein. Die Pilotversuche in Zürich, Basel, Bern, Lausanne und Genf stehen ausschliesslich registrierten erwachsenen Einwohnern der jeweiligen Stadt offen, nicht Besuchern oder Zugezogenen ohne Anmeldung.

Wie viel Cannabis darf ich besitzen, ohne Strafanzeige zu riskieren?

Bis 10 Gramm für den Eigenkonsum gilt der reine Besitz meist als straffrei, der Konsum kann aber mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken belegt werden. Darüber hinaus drohen ernstere Konsequenzen. Quelle: Beobachter.

Wer kann Medizinalcannabis verschreiben?

Seit der Deregulierung im August 2022 kann jede Ärztin und jeder Arzt mit gültiger kantonaler Praxisbewilligung ein Cannabis-Rezept ausstellen, ohne vorherige Sonderbewilligung des Bundes. Quelle: Global Compliance News / Baker McKenzie.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Eine Kostenübernahme durch die obligatorische Grundversicherung ist möglich, wird aber im Einzelfall geprüft und ist nicht garantiert.

Ist CBD in der Schweiz legal?

Ja, solange der THC-Gehalt unter 1 % liegt – ein deutlich höherer Grenzwert als in vielen EU-Ländern, wo meist 0,2 % oder 0,3 % gelten. Quelle: Qualicann.

Darf ich Cannabis für den Eigenbedarf zuhause anbauen?

Derzeit nein. Auch der Anbau einzelner Pflanzen mit mehr als 1 % THC ist ohne Sonderbewilligung untersagt, eine allgemeine Eigenbedarfs-Ausnahme existiert nicht. Legislative Änderungen werden diskutiert, sind aber noch nicht in Kraft. Quelle: Hanflegal.ch.

Gibt es einen Zeitplan für eine landesweite Legalisierung?

Nein. Die Pilotprojekte wurden 2025 ausgeweitet, ein konkretes Datum für eine landesweite Regelung ist bisher nicht bekannt. Quelle: Cannabis Health News.