Wachsende Pilotprojekte
Die städtischen Cannabis-Pilotversuche in Zürich, Basel, Bern, Lausanne und Genf wurden im Jahr 2025 in ihrer Teilnehmerzahl weiter ausgebaut. In Zürich stieg das Limit im Juli 2025 von 2.100 auf 3.000 registrierte Personen. Insgesamt nehmen inzwischen rund 7.000 Menschen an den verschiedenen Projekten teil. Quelle: Business of Cannabis.
Erste inhaltliche Erkenntnisse
Nach Angaben aus der Berichterstattung zeichnet sich in den ersten Auswertungen ein Trend zu «risikoärmerem Konsum» unter den Teilnehmenden ab – etwa im Hinblick auf Konsummuster und Produktqualität gegenüber dem Schwarzmarkt. Belastbare wissenschaftliche Langzeitdaten stehen jedoch noch aus. Quelle: Cannabis Health News.
Medizinalcannabis etabliert sich weiter
Der seit August 2022 deregulierte Zugang zu medizinischem Cannabis über normale ärztliche Rezepte ist inzwischen fester Bestandteil der Schweizer Gesundheitsversorgung. Die Kostenerstattung durch die Grundversicherung bleibt jedoch weiterhin eine Einzelfallprüfung.
Diskussion um Eigenanbau
Parallel zu den Pilotprojekten wird in der Schweiz über eine Lockerung der Regeln zum privaten Eigenanbau diskutiert, etwa in Form einer begrenzten Anzahl erlaubter Pflanzen pro Haushalt. Ein solches Vorhaben ist jedoch noch nicht Gesetz; bis zu einer Änderung gilt weiterhin das bestehende, strengere Betäubungsmittelgesetz. Quelle: Hanflegal.ch.
Kein Zeitplan für eine landesweite Reform
Trotz der wachsenden Pilotprojekte und der politischen Diskussion gibt es weiterhin keinen offiziellen Fahrplan für eine landesweite Legalisierung von Freizeitcannabis nach dem Vorbild anderer Länder. Die Schweiz verfolgt einen schrittweisen, wissenschaftlich begleiteten Ansatz, dessen Ergebnisse erst ausgewertet werden sollen, bevor über weitergehende gesetzliche Schritte entschieden wird.
Was Beobachter erwarten können
Wer die Entwicklung verfolgen möchte, sollte sich auf offizielle Mitteilungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) sowie der beteiligten Städte stützen, da sich Details zu Teilnehmerzahlen, Mengenlimiten und möglichen neuen Projektstädten weiterhin ändern können.




